Board Review: Hackbrett Luft

Die Freiburger Longboard Manufaktur Hackbrett, hat uns ja bereits das Dreisam testen lassen. Man merkt richtig, wie gut ihnen der Umzug getan hat. Motiviert und voller Tatendrang, hat Hackbrett heuer nicht nur das Team vergrößert (Jakob Raab und Jonas Mahlert fahren seit Sommer 2014 für Hackbrett) sondern es wird in Freiburg fleissig gepresst, geshaped und gebastelt.

Dabei hat Hack nicht nur neue Bretter entwickelt, nein, er hat auch ein paar alte Klassiker und gute Bekannten neu überarbeitet. So auch das Hackbrett Luft, dass wir für euch getestet haben.

Hard Facts

das luftig leichte Hackbrett "Luft" aus FreiburgDas Luft wird in der Ahornvariante in Flex 1 und Flex 2 gefertigt. Verstärkt wird der Aufbau mit Glasfaser. Das brett ist vor allem als Cityflitzer für den (Studenten-)Alltag konzipiert. Die maximale Breite beträgt 24 cm und hat eine milde Concave.. Das Luft bietet nur eine Wheelbaseoption und diese beträgt 64 cm. Die Gesamtlänge hat sich bei der überarbeiteten Variante um ein wenig vergrößert und beträgt nun 93 cm. Hack hat seinen kleinen Sprößling mit einem leichten Camber ausgestatten, sowie einem kleinen Kicktail, der den Spaß beim Citycruising ein wenig erhöhen soll. Preislich liegt das Brett in der Ahornvariante bei 149 € unverbindlicher Preisempfehlung.

Datenblatt

Länge: 93 cm

Breite: 24 cm

Wheelbase: 64 cm

Das Luft im Test

Hackbrett Luft Side ViewMontiert habe ich mir Paris 150mm Achsen mit Street Hawgs mit 62mm Durchmesser. Ein sehr agiles und wendiges Setup. Ich bin hauptsächlich früh Morgens zum Bäcker und zum Einkaufen gerollt. Ab und an mal auch schnell in die Stadt auf einen Hopfen-Malz-Saft. In der Stadt muss ich hier bei uns ab und an dann auch mal absteigen, weil das Kopfsteinpflaster einfach mit den kleinen Rollen nicht mehr befahrbar ist. Was sich für den Test als gar nicht so unvorteilhaft herausstellte. Ich hatte ein besseres Gefühl für das Gewicht des Brettes. Das Luft ist aufgrund der Größe und des Aufbaus sehr leicht und man muss sich nicht groß ärgern, ein schweres Brett über das Kopfsteinpflaster zu tragen.

Beim Rollen wiederum fühlt sich das Luft noch wohler. Mein Brett mit Flex 1 untersützt mich leicht beim cruisen und carven. Die Leichtigkeit des Brettes ist kommt auch dem bereits angesprochenem Minikicktail sehr positiv entgegen. Sollte man mal schnell vom Bürgersteig runterhüpfen wollen, hilft der kleine Kick toll mit. Die Standfläche des kleinen Hackbrettes kann man ebenfalls bestens ausnützen.

Bei einem zweiten Test hab ich die Achsen auch noch ein wenig auf Wendigkeit gekeilt. Das bringt einem vor allem noch ein breiters Grinsen ins Gesicht und lässt sich richtig fein carven und pumpen. Hierfür hab ich aber auch die Wheels geändert und welche mit einer breiteren Lauffläche genommen (sollten aber auch unter 68mm liegen).

Fazit

Wer gerade viel in der Stadt unterwegs ist, wo man immer wieder absteigen muss (und das Brett tragen) wird einen rießen Gefallen an dem Hackbrett Luft finden. Es ist super leicht, mit dem richtigen Setup richtig agil und lässt sich mega fein cruisen. Ein feines Brett, das gerade für das Einsatzgebiet „City“ optimal rollen lässt. Gerade meine Setup-Änderung mit gekeilten Achsen machen gleich noch mehr Spaß – das Brett gibt den Spaß auch an den Fahrer zurück.

 

Markus Knoblechner

Er fotgrafiert, er schreibt, er skatet - am liebsten verbindet er alles miteinander. Die Rede ist von Markus Knoblechner, 26 Jahre und aus Salzburg, Sportjournalist Student, seit 2011 am Rollbrett unterwegs und seit 2013 sucht er den Kick beim Freeriden und Downhill. Neben rolligebrettl arbeitet und bastelt er an seinem eigenen Salzburger Longboard Blog und widmet seiner Zeit der Aktionsportfotographie. Ein cooler Typ, der vor Motivation nur so sprüht, wir freuen uns daher Markus mit an Board zu haben.

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