Board Review: Merge Bond

In Deutschlands Brettschmieden geht es mit voll Gas nach vorne. Es wird getestet, geshaped und gepresst was das Zeug hält.  Wie bereits vor einiger Zeit berichtet, gibt es auch etwas Neues aus dem Hohen Norden – Merge Longboards hat viel Zeit in die Entwicklung zwei neues Shapes gesteckt und uns deshalb kurzerhand das Freestyle/Freeride Brett „Bond“ testen lassen.

Merge BondIMG_8720Datenblatt

Länge: 97 cm / 38,2 Inch

Breite: 24 cm / 9,5 Inch

Wheelbase: 63 – 67 cm / 24,8 – 26,7 Inch

Concave: 1,0 – 1,4 cm / 0,49 – 0,6 Inch

Concave at Flares: 2,0 cm / 0,8 Inch

Preis: UVB 184 €

 

Das Fazit

Beim Freestylen und wildem Herumgehüpfe á la Loaded Amassadors fühlt sich das Brett gut an. Das Bond ist mit einem Gewicht von 1,7 kg leicht, was ein flippen, ollen und durch-die-Weltgeschichte-katapultieren angenehm macht. Die Kicks sind hierbei funktionell und man kann das Brett poppen. Wer das Brett allerdings beim Freestylen auch noch etwas Dancen möchte, wird es mit dem Bond relativ schwer haben. Zwischen den Flares hat man ca. 47 cm Platz um seine Füße auszutoben. Die 97 cm Länge sind auch nicht für das Dancen und Cross-Stepping vorbestimmt.

Beim Freeriden braucht man etwas an Eingewöhnungszeit. Die vorhin schon angesprochene Standfläche zwischen den extremem Flares erlauben nur einen engen Stance. Ich persönlich stehe mit meinen Füßen auch nicht gerne auf den Flares, und habe meinen hintern Fuß schlussendlich hinter den Flares im Kickbereich geparkt um ein paar Standies zu dreschen – durch die leichten Cut-Outs erhöht man allerdings die Gefahr, das man sich selbst auf die Rollen tritt. Hier sollte man dazusagen, das ich mit meinen 180zig und ein paar Zerquetschen eher einen breiten Stance bevorzuge, gerade bei höheren Geschwindigkeiten. Für mich liegt das Bond-Einsazugebiet aber auch nicht bei höheren Geschwindigkeiten und daraum kann auch ein enger Stance mal seinen Reiz haben.

Markus Knoblechner

Er fotgrafiert, er schreibt, er skatet - am liebsten verbindet er alles miteinander. Die Rede ist von Markus Knoblechner, 26 Jahre und aus Salzburg, Sportjournalist Student, seit 2011 am Rollbrett unterwegs und seit 2013 sucht er den Kick beim Freeriden und Downhill. Neben rolligebrettl arbeitet und bastelt er an seinem eigenen Salzburger Longboard Blog und widmet seiner Zeit der Aktionsportfotographie. Ein cooler Typ, der vor Motivation nur so sprüht, wir freuen uns daher Markus mit an Board zu haben.

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