„darf ich vorstellen“ – Barenuckle Longboards

„Longboarding is not just about sports, it’s about love — the love to freedom, your environment, your group of friends and most of all: your ride.“

 

Barenuckle Longboards kommen aus der schönen Südpfalz, genauer gesagt Wörth am Rhein. Alex Kempe hat im Jahr 2007 seine ersten Bretter in Mutti’s Garage geshaped und bis Oktober 2011 wurden ca. 100 „Wunschbretter“ mittels Vakuumpresse oder Rippenpresse erzeugt. Mit den ersten Custombrettern konnte Alex seinen Bekanntenseinen Freunden und seiner Familie  bereits ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Barenuckle Longboards beim Einsetzen von Intarsien - PräzisionsarbeitNach dem die ersten Versuche mit Material und Werkzeugbau positive, sowie negative Ergebnisse mit sich brachten, wurde die Produktion mit der Erfahrung und einer Tischler-Lehre immer professioneller. Das erste limitierte Barenuckle Board verließ die Longboardschmiede Ende 2011. Für kurze Zeit hatte Alex Unterstützung von Alfred, doch die Wege der Beiden trennten sich wieder und seit Mai 2013 läuft jedes Brett durch Alex‘ Hand.

Das größte Ziel für den sympathischen Pfälzer ist der nachhaltige Umgang mit der Natur. Die Bretter werden 100% lokal gebaut und nachdem die ersten Bretter bis Mai 2013 hauptsächlich aus Birke und Bambus gepresst wurden, setzt Alex mittlerweile auf einheimische Hölzer, ganz nach dem Motto: „Local wood, local manufacturing!“

Das Sortiment

Barenuckle Longboards - Wash

Das Sortiment von Barenuckle Longboards besteht zur Zeit aus sechs sehr unterschiedlichen Shapes. Zwei davon werden zur Zeit nicht mehr hergestellt und auch weitere Bretter werden 2014 auslaufen, da jedes Shape auf 100 Stück limitiert ist. Doch hier braucht man sich keine Sorgen machen, 2014 bringt Alex ein weiteres neues Modell zu den bisherigen Neuerungen: Wash (Downhill/Freeride) und Lily (Pintail Cruiser). Die Boards werden zur Zeit hauptsächlich im Kernmarkt Deutschland verkauft, Shops in Schweden, Polen und Italien haben Barenuckle ebenfalls im Sortiment. Die Custom-Bretter verkauft Alex auf der ganzen Welt.

Die Herausforderung

Freeride, Dance und LDP (LongDistancePushing) zählt Alex zu seinen Lieblingsbeschäftigungen am Brett, doch viel mehr Herausforderung ist für ihn das Spielen mit dem Holz, „Challenge ist für mich das Woodbending, dass heißt mit Massivholzkernen arbeiten und dabei maximale 3D Verformung auszureizen.“ Neben den Fragen wie er die Ressourcen schonen kann oder wie man den Kunststoffanteil, so gering wie möglich hält, macht man sich in der Pfalz auf der Suche nach einer besonderen Frage, „wie sieht die Allroundwaffe aus: Commuten, Dancen, Street, leicht schnelle Abfahren. Man sollte `nen blutjungen Anfänger ja nicht unbedingt mit zu speziellen Brettern überfordern.“

Die Community

Barenuckle Longboards Workshop mit den Kleinsten - Kindergartengruppe aus der PfalzAufklärung und Sicherheit ist ein großes Thema in der Südpfalz. Mit verschiedenen Veranstaltungen versucht man lokal für Aufklärung über den Longboardsport zu sorgen. Neben kleineren Workshops in Kindergärten über Sportvereine, wird das Longboarden auch bei größeren Events wie dem Fest in Karlsruhe abgehalten. Die Resonanz ist groß, sowie auch für die Benefizveranstaltung run4zimbabwe – ein LDP Trip durch diverse Länder, um auf das Wohl der Menschen in Zimbabwe aufmerksam zu machen.

Und zu guter Letzt, noch ein gut gemeinter Tip von Alex für alle Shredder da draussen: “Leute, geht rollen, habt Spaß, achtet auf andere Verkehrsteilnehmer und nehmt euren Müll mit!“

 

Vielen Dank für die Fotos © by Barenuckle Longboards
Markus Knoblechner

Er fotgrafiert, er schreibt, er skatet - am liebsten verbindet er alles miteinander. Die Rede ist von Markus Knoblechner, 26 Jahre und aus Salzburg, Sportjournalist Student, seit 2011 am Rollbrett unterwegs und seit 2013 sucht er den Kick beim Freeriden und Downhill. Neben rolligebrettl arbeitet und bastelt er an seinem eigenen Salzburger Longboard Blog und widmet seiner Zeit der Aktionsportfotographie. Ein cooler Typ, der vor Motivation nur so sprüht, wir freuen uns daher Markus mit an Board zu haben.

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