„Darf ich vorstellen?“ – Graveyard Longboards

Im Süden Deutschlands baut laut dem aktuellem 40inch Readers Choice Award die beliebteste Deutsche Longboardschmiede ihre Bretter – Root Longboards. Und genau die sind es auch, die Christian und Christoph von Graveyard Longboards zu Beginn beim Longboardbau inspiriert haben.

BS Check PuckbergDie Beiden kommen aus dem besinnlichen Ravensburg, welches vor allem für unendlich viele Puzzles und Gesellschaftsspiele bekannt ist. Chris und Chris skaten mittlerweile schon gute vier Jahre zusammen und haben wohl genug von langweiligen 1000-Teile Puzzles. Irgendwann wollte Christian selbst Bretter bauen und so wurde zunächst über Presstechniken und Materialien philosophiert, ehe es ans Eingemachte ging. Das durfte sich auch sehen lassen, so wurde im Frühjahr 2014 das erste Brett mit Hilfe einer gegossenen Pressform im Vakuum gepresst und aus dem Kofferraum heraus an die ersten Kunden verkauft.

Seither verbauen die Jungs Esche und Ahorn in ihren Brettern. Verstärkt wird der Aufbau mit Fiberglas.

Chris beim LoRaLo

Chris beim LoRaLo

Diese Kombination ist einfach „der effektivste Mix für uns“. Getestet haben die Jungs ihre Bretter in der Rennsaison 2014 auf diversen DLL-Rennen und Freerides, um die passenden Proportionen und die für sie perfekte Kernkonstruktionen heraus zu finden. Und hier wird auch schon die Graveyard-Zielgruppe angesprochen. Graveyard Longboards werden rein für Freeride und Downhill Skateboarden entwickelt und gebaut. Ab und an gehts noch auf die Rampe oder ab in die Bowl.

Grave

Das Anthropophagus

Aktuell umfasst der Graveyard Quiver drei Bretter – Sepulcretum, Anthropohagus und Scriptum. Wie schon erwähnt, speziell entwickelt für das Downhill und Freeride Skateboarden. Aktuell tüfteln die Beiden in Ravensburg an zwei weiteren Modellen, welche aller voraussicht nach im Frühjahr/Sommer 2015 auf den Markt kommen könnten. „Wir versuchen vorauszudenken un abzuschätzen, wie sich die Bedürfnisse der zukünftigen Downhill/Freeride Szene entwickelt.“ Um auch noch Christophs Rampenliebe abzudecken, könnte ein Pooldeck früher oder später das Angebot von Graveyard Longbaords abrunden.

Spaß an der Sache ist für die Ravensburger Jungs das Um und Auf. Für ihre Teamrider gilt das gleiche. „Uns war es sehr wichtig, talentierte Leute zu pushen, die sich nicht um Titel oder dergleichen kümmern, sondern einfach Freude an der Sache haben“, erzählt Chris. So haben sie auch ein kleines Team an Graveyard Teamridern um sich, die sie auch mit ihrer Liebe zum Downhill unterstützen. Und 2015 soll ein gutes Jahr werden für Graveyard. Die Bretter wird es in ausgewählten Shops zu kaufen geben, die interne Organisation gestärkt und der Auftritt im Internet wird fokussiert. Graveyard Longboards sagt „Fettes Merci an alle die uns bisher unterstützt haben!“

 

Markus Knoblechner

Er fotgrafiert, er schreibt, er skatet - am liebsten verbindet er alles miteinander. Die Rede ist von Markus Knoblechner, 26 Jahre und aus Salzburg, Sportjournalist Student, seit 2011 am Rollbrett unterwegs und seit 2013 sucht er den Kick beim Freeriden und Downhill. Neben rolligebrettl arbeitet und bastelt er an seinem eigenen Salzburger Longboard Blog und widmet seiner Zeit der Aktionsportfotographie. Ein cooler Typ, der vor Motivation nur so sprüht, wir freuen uns daher Markus mit an Board zu haben.

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One Comment;

  1. Matthias Nebel said:

    Bestimmt ein gutes Setup und tolle Verarbeitung, das Design selbst ist allerdings nicht so meins. ich steh da aber auch eher auf Sommer Sonne und Surfen 😉
    Bin gespannt wie es mit Ihnen weitergeht

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