„darf ich vorstellen“ – noswell longboards

Noswell, das klingt nach Sonne, Strand und Meer – das Surfen verbindet man wohl am ehesten mit diesem Wort. Noswell bedeutet allerdings, dass einfach keine Wellen reinkommen wollen. Wenn wir jetzt einmal den Begriff weg vom Meer ins schöne Hessen packen, wird schnell klar – hier gibt es definitiv keinen Swell mehr!Dafür gibt es hier die Asphaltsurfer Marco und Stefan, Gründer und passionierte Boardsportler aus Heusenstamm (Landkreis Offenbach).

Noswell liebt Sonne, Strand und ihre Boards!

Beide sind seit langer Zeit dem Brettsport (meist dem Surfen) verfallen und das erste Mal richtig im Jahr 2011 auf die Longboards aufmerksam geworden. Aus Spaß und der Liebe zu Brettern, wurden damals mit Hilfe von Bierkästen und Farbeimern die ersten Birken-Multiplex-Platten in Form gebracht. Schnell sollten Kicker, Camber, Concave und die ersten mechanischen Holzpressen folgen.

Mit der Firmengründung wurde die Produktion immer professioneller, im Jahr 2013 wurden die ersten beiden Bretter in das noswell-Sortiment aufgenommen. Die beiden Jungs versuchen zusätzlich auf die Nachhaltigkeit zu achten. Für sie bringt der Werkstoff Bambus die optimalen Eigenschaften für die Boardherstellung mit: „Damit wollen wir unseren Teil zur Nachhaltigkeit und zum Naturschutz beitragen! Zudem bietet Bambus eine vielfache, höhere Biege-, Schub- und Zugfestikeit und das höhere Elastizitätsmodul (verglichen mit anderen Hölzern) hohe Flex-Eigenschaften bei geringem Baumaß.“ Um die Bretter weiter stabil und leicht zu machen, verarbeiten noswell zusätzlich Glasfaser und Ahorn.

Die beiden bisherigen Bretter werden im kommenden Jahr mit zwei weiteren das noswell-Sortiment 2014 bilden. Inspirieren lassen sich die Jungs beim Boardbau vor allem durch ihren Willen, etwas Neues zu schaffen. Die Bretter sind aktuell in Deutschland zu kaufen. 2014 wird hier eine Tür für die Beiden weiter aufgestoßen und so werden voraussichtlich Kooperationspartner in den USA und im europäischen Ausland ihre Bretter an den Mann bringen.

Wohl fühlen sich Stefan und Marco einfach immer am Brett, eine Lieblingsdisziplin ist für sie schwer ausfindig zu machen. Im Gegensatz zu ihren Teamfahrern, die am liebsten freeriden. Die Passion für das Longboarden teilen sie alle. Eben diese ist es, die Workshops sowie Rollrunden in ihrer Stadt auf der To-Do Liste 2014 ganz oben stehen lassen. Noswell möchte das Lebensgefühl beim Longboarden mit anderen teilen „Es ist ein Sport der verbindet, der einem Spaß und Lebensfreude vermittelt und einem nie im Stich lässt.“ 

Noswell's "ekahi"

Noswell's "mamao"

Markus Knoblechner

Er fotgrafiert, er schreibt, er skatet - am liebsten verbindet er alles miteinander. Die Rede ist von Markus Knoblechner, 26 Jahre und aus Salzburg, Sportjournalist Student, seit 2011 am Rollbrett unterwegs und seit 2013 sucht er den Kick beim Freeriden und Downhill. Neben rolligebrettl arbeitet und bastelt er an seinem eigenen Salzburger Longboard Blog und widmet seiner Zeit der Aktionsportfotographie. Ein cooler Typ, der vor Motivation nur so sprüht, wir freuen uns daher Markus mit an Board zu haben.

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