„darf ich vorstellen“ – quinboards

Quinboards Freestyle

„quinboards wird immer genau so geschrieben – niemals Quinboards, quin boards oder gar Quin Boards. Kleines `q´, ein Wort und mit einem `n´. Auch mitten im Fließtext!“

quinboards sind Björn und Johannes und kommen aus Köln. Dem Longboardbau sind sie seit 2009 verfallen. Johannes Bruder legte mit seinen ersten do-it-yourself Brettern den Grundstein für die Beiden. Johannes & BjörnZu Beginn bauten quinboards die Bretter nur für den Eigengebrauch und für den engeren Bekanntenkreis. Im Jahr 2011 und dem beginnenden Master of Science Sports Technology Studium, entschlossen sie sich mehr aus dem Ganzen Longboardbauen herauszuholen. Schnell wurde eine 1-Zimmer Wohnung in Köln-Ehrenfeld zur quinboards Werkstatt umfunktioniert und die ersten Handmade Bretter wurden mittels Vakuumpresse fertig gestellt. Doch innerhalb zwölf Monaten wurde die Produktion auf eine Furnierpresse umgestellt und Björn und Johannes zog es in eine größere Halle. Die vier Tonnen-Presse hätte den Rahmen der 1-Zimmer Bude wohl auch mehr als gesprengt!

quinboards – von Vakuum auf Furnierpresse

quinboards CNCMit der Veränderung kam aber dann auch ein kleiner Rückschlag. Nachdem sich quinboards zuerst die Kenntnisse für die Vakuumpresse angeeignet haben und die Produktion auf diese ausgelegt war, musste man quasi wieder bei Null beginnen. Neue Pressformen, neue Presstechnik, neue Endverarbeitung und Ende 2013 wurde dann zusätzlich noch eine CNC-Fräse angeschafft. Diese Veränderung war zugleich der Grund, warum man von quinboards lange nichts mehr gehört hatte.

2014 soll sich dies nun ändern, drei neue Modelle sind geplant und die ersten Bretter sind bereits fertig. Nachdem bereits beim Pressen viel getüfelt wurde, so wurde auch mit den verarbeiteten Materialen viel herum experimentiert. Inzwischen wird die gesamte neue Kollektion mit Esche beziehungsweise Carbon-Glasfaser-Sandwichbauweise gefertigt. Vor allem die Verarbeitung von Bambus bereitete den den Beiden riesen Kopfschmerzen, denn mit der Tatsache, unter welchen Arbeitsbedingungen Arbeiter in China den Bambus verarbeiten müssen, können sie sich nicht anfreunden.

Inspiration Deutschland

quinboards jumping quinboardsDeutschland spielt bei der Inspiration der quinboards eine wesentliche Rolle. Eines der größeren Vorbilder ist definitiv Olson&Hekmati. Allein der Werdegang und die Philosophie sind für die Beiden Grund genug sich Inspiration von den „Deutschland Pionieren der Szene“, wie sie selbst sagen, zu holen. Was den Boardbau anbelangt, finden Johanns und Björn viele lobende Worte für die Bretter von Root, aber auch die Jungs von Bastl und ihr Gesamtkonzept und mediales Auftreten findet großen Anklang in Köln.

Handgemacht

Im Jahr 2014 werden sich quinboards noch vermehrt den Longboardbau forcieren, Handarbeit steht dabei groß im Vordergrund. Leider, wie Björn und Johannes uns wissen lassen, verbinden viel zu viele Leute „handgemacht“ immer noch mit etwas Schönem, etwas das schön zum Anschauen ist und wohl zu Schade ist, zum wirklich benutzen. Doch das ist im Falle von quinboards natürlich kompletter Schwachsinn, „Longboards gehören geshreddet bist nix mehr geht und dann gibt es ein Neues. Ob handgemacht oder nicht!“

Freeride vs Dancing

trickkiste

Wir als Fahrer lieben den Freeride, von unseren Teamfahrern kommen vier aus dem Dancing und einer aus dem Streetbereich, daher haben wir unsere neue Kollektion auch eher noch an unsere Teamfahrer angepasst. Wer aber mal mit uns fahren gehen möchte, findet uns auf einen der rar gesäten Hügeln um Köln herum.

 

 

 © quinboards bedankt sich recht herzlich bei Patrick Dziumla Photography und André Kniepkamp für die Fotos!
Markus Knoblechner

Er fotgrafiert, er schreibt, er skatet - am liebsten verbindet er alles miteinander. Die Rede ist von Markus Knoblechner, 26 Jahre und aus Salzburg, Sportjournalist Student, seit 2011 am Rollbrett unterwegs und seit 2013 sucht er den Kick beim Freeriden und Downhill. Neben rolligebrettl arbeitet und bastelt er an seinem eigenen Salzburger Longboard Blog und widmet seiner Zeit der Aktionsportfotographie. Ein cooler Typ, der vor Motivation nur so sprüht, wir freuen uns daher Markus mit an Board zu haben.

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