„darf ich vorstellen“ – Root Longboards

„It is all about the passion for freeriding and crafting the finest woodwork“

Mit diesem Zitat von Root Longboards möchten wir euch diese sympathischen Baden-Württemberger vorstellen. Root Longboards skatet schon eine halbe Ewigkeit, shaped nun seit dem Jahr 2008. Dies war auch der Zeitpunkt wo, an dem das Geld nicht in Überfluss vorhanden war. Man wollte sich so die ersten Brötchen dazuverdienten – klar, warum nicht die Leidenschaft zum Beruf machen und Bretter bauen?

TMR Yannick in seinem Element

TMR Yannick in seinem Element

So wurden in Singen die ersten Bretter in der privaten Garage hergestellt, ehe nach den ersten Versuchen und viel Experimentiererei der Schaumkern durch effektives Mixen von verschiedenen Hölzern ersetzt wurde. „Das Mixen von verschiedenen Hölzern hat sich bewährt, da für uns die Performance eines Brettes oberste Priorität hat. Das heißt es muss sich lebendig anfühlen!“ Root versucht durch den richtigen Einsatz der Holzarten, den Spagat zwischen Stabilität und Leichtbau zu schaffen. 2014 erwartet uns sogar im Bereich Downhill/Freeride etwas Neues von den Jungs (hier möchte ich noch nicht zu viel verraten, die ISPO und/oder ein Boardreview werden Licht in die Sache bringen).

Freeride & Downhill

Zu Beginn waren unter anderem die Kanadier von Landyachtz oder Bonzing aus Kalifornien eine Inspirationsquelle für Root. Die deutschen Hackbrett und Pogo ermutigten die Jungs weiter und zeigten, dass man auch in Deutschland sehr gute Bretter produzieren und entwickeln kann. Dies zeigt sich sehr deutlich, wenn man sich die Liste an Vertriebspartner ansieht. Skateshops in Österreich, Frankreich, Schweden, Holland, Italien, Portugal, Spanien, Taiwan, Brasilien, Slowenien, Polen, Belgien und sogar Südafrika verkaufen die bisherigen elf Root-Bretter (Stand Jänner 2014) an zukünftige, glückliche Shredder. Wenn man sich die Produktliste genauer ansieht, fällt einem gleich  die Überzahl an Downhill/Freeride Boards auf.

Downhill / Freeride & Carver Quiver von Root

Downhill / Freeride & Carver Quiver von Root

Kein Wunder, denn die Wurzeln von Root liegen ganz klar in diesen Bereichen „Da wir hier doch recht schöne Berge haben, die uns mit ihren Straßen verwöhnen.“ Sollten dann mal alle Stricke reisen, sneaken sich die Teamfahrer zum Testen und weiterentwickeln der Bretter auch gern mal bei ihren schweizer Nachbarn in den Alpen ein oder gestatten dem naheliegenden Schwarzwald einen Besuch ab!

Root supporten die Longboard Szene

Wer in den letzten Jahren schon auf Freerides und Events geskatet ist, wird etwas bemerkt haben. Root war mit von der Partie, denn für sie ist der Support in der Community sehr wichtig. Nebenbei kann sich jeder angehende Freerider am Homespot von Root wertvolle Tipps und Tricks bei einen der wöchentlichen Slideworkshops abholen – für lau und ein anschließendes Bierchen!

Last Words

root longboards_alex dietrich_freerideAuf die Frage was in dem Artikel nicht fehlen darf erhielten wir noch diese Antwort: „Ein bisschen weniger Haten und lieber sein Ding machen und das genießen!“, Longboarden ist eine riesen Community, und wir sollten zusammenhalten. Dafür stehen auch wir hier bei Rolligebrettl.de Eins noch: Root Longboards richtet noch ihren Dank an alle die sie supporten, an ihre Familie („die ihre Tagträumereien unterstützen!“) sowie an Johannes Brückner (BoogieArt / Makular), an Matt aka upindatree.com und an Herrn Aldinger!

 

 

 

Markus Knoblechner

Er fotgrafiert, er schreibt, er skatet - am liebsten verbindet er alles miteinander. Die Rede ist von Markus Knoblechner, 26 Jahre und aus Salzburg, Sportjournalist Student, seit 2011 am Rollbrett unterwegs und seit 2013 sucht er den Kick beim Freeriden und Downhill. Neben rolligebrettl arbeitet und bastelt er an seinem eigenen Salzburger Longboard Blog und widmet seiner Zeit der Aktionsportfotographie. Ein cooler Typ, der vor Motivation nur so sprüht, wir freuen uns daher Markus mit an Board zu haben.

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