Interview mit Fab von Deed Skates

Warpig

Longboarden boomt, jeden Tag drängen neue Firmen auf den Markt mit neuen Decks, Rollen oder eben für praktisches Skate Zubehör wie Deed Skates.

Was bietet Deed für den einfachen Skater und was unterscheidet dich von all den anderen Firmen da draussen?

DEED Skates: Wie du schon sagst, wir bieten hochwertiges Zubehör für den „einfachen Fahrer“ aber auch den Pro, damit er genau das tun kann, was er am liebsten mag, nämlich fahren. Kein stundenlanges herum experimentieren am Brett und Setup. Die Devise lautet höchste Funktionalität, bei einfachster Montage und dabei sehen die Parts auch noch gut aus. Was will man mehr. Persönlich konnte ich mich nie mit komplizierten Lösungen, die oft viele Bauteile enthalten und anfällig sind anfreunden

Also mit Deed Skates Zubehör ist das herum experimentieren Geschichte? Warum?

Deed Skates

DEED Skates: Nehmen wir zum Beispiel den Footstop From Hell. Die Montage ist sehr simpel. Schraube durch die Bohrung, dass Ganze dann durch die Achsbohrung im Deck und durch die BP, festziehen und nie wieder drüber nachdenken. Nichts verrutscht, verbiegt, keine halbgaren Bushing-Washer-Konstruktionen die doch nicht das Wahre sind. Diesem Beispiel folgen auch die anderen Produkte im Sortiment.

Simpel aber Funktional.

Was war für dich selbst die Motivation Deeds zu gründen?

DEED Skates: Eigentlich wollte ich nur einen ordentlichen Footstop haben, denn alle Basteleien und bereits erhältlichen Produkte waren für mich nicht zufriedenstellend. Mittlerweile habe ich mir zum Anspruch gemacht, dass Erlebnis Skateboarden durch meine Produkte und Ideen um ein Vielfaches zu verbessern, zu verschönern und einfacher zu machen. Das mag jetzt etwas schnulzig und überheblich anmuten, aber ohne diesen Anspruch gäbe es vermutlich auch kaum Firmen wie Risch, die Helme von Stephan, Achsen a la Ronin oder Bretter mit feinster Qualität und durchdachtem Design wie zum Beispiel Hackbrett, Root und TD. Es geht sicherlich auch bei denen darum, dass Skateboard oder alles was zu diesem Kosmos gehört zu verbessern und in Richtung Perfektion zu treiben. Das muss und kann natürlich nicht immer jedem gefallen oder passen, aber für manche ist es dann das Non-Plus-Ultra. Das ist das schöne und interessante daran. Kurz nochmal: Top Qualität, gute Ideen und Menschen damit glücklich machen, dass ist mein Antrieb und meine Motivation.

Deed SkatesWas ist nun für die Zukunft geplant? Neue Innovationen von Deeds für 2014?

DEED Skates: Ja, es sind definitiv einige Projekte geplant. Ich versuche das Programm zu erweitern. Geplant sind unter anderem Footstop und DH Brett. Zu sehr ins Detail möchte ich nicht gehen, da ich nicht genau sagen kann wann ich was, wie und wann umsetzten kann. Momentan beschäftigt mich das Studium und die Fertigstellung meiner Webseite am meisten.

Viele junge talentierte Fahrer da draussen sind auch auf der Suche nach Sponsoren, was muss für dich ein Fahrer bieten das er bei Deed Teamrider wird?

DEED Skates: Naja, zu aller erst muss er/sie gerne fahren. Rennteilnahme ist für mich ein verpflichtendes Kriterium und ich muss natürlich mit dem oder derjenigen Person klar kommen. Ansonsten bin ich da recht entspannt. Es muss einfach passen. Mit meinem Teamfahrer Philipp Schickor passt es sehr gut. Ich bin wirklich sehr stolz darauf ihn unterstützen zu können, er hat diese Saison bei Worldcup Rennen gezeigt dass er ein exzellenter Racer ist, mit Podiumsplatzierungen in Kozakov und Peyragudes. Fairerweise muss ich natürlich sagen, dass ich mir momentan nicht wirklich Teamfahrer leisten kann, somit besteht das Team vorerst aus Philipp Schickor und mir.

Deed SkatesWillst du noch abschließend unseren Lesern eine Botschaft übermitteln?

DEED Skates: Mmmh mal überlegen…

Genießt die Zeit auf dem Brett und macht damit was euch gefällt! Mehr Philosophie hab ich grad nicht auf Lager…

Dafür aber Footstops, etc. Sry, das musste jetzt sein

Innsbruck, Österreich. Ein Skater, eine Leidenschaft ein Weg. Quirin Ilmer, genannt Qui fährt mit seinen 22 Jahren Downhill, Pool, slidet, ist am dancen, er skatet so ziemlich alles was zwei Achsen und vier Rollen hat. Qui kommt aus dem feinen Innsbruck, Tirol, welches weltweit bekannt ist für seine Berge, ganz im Gegensatz zur Weltsportart Skaten dort. Bis zu seinem 20. War er Vizemeister im Snowboard Parallelslalom, feierte seine ersten Internationalen Erfolge und startete danach mit dem Skaten. Begeistert vom Spirit of Longboarding gründete er die Longboard Community Innsbruck und mit X-Sports IBK den ersten Longboard Verein in Westösterreich. Gesponsert von DieBoerse.at und mit viel Elan widmet er sich nun der Longboardszene und rolligebrettl.de ganz nach dem Motto: „Einfach laufen lassen, weil that’s how we roll in Tirol.“

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