Longboard Test: Dancing Green

Quinboards Dancing Green

Wir testeten das Dancing Green von quinboards und sind total verzückt. Seit etlichen Monaten dürfen wir schon testen und freuen uns euch nun den Langzeit-Test präsentieren zu können.

Gott habt ihr uns gelöchert, dabei habt ihr es sogar geschafft mich auf Web ausfindig zu machen und habt euch eure Fragen einfach direkt von mir beantworten lassen – gewieft! Für das Foto durfte Peter meine Zimmerpflanzen gießen und ich finde, dass ich euch das einfach nicht vorenthalten sollte. 😉

 

Technische Daten:

Länge: 118 cm
Breite: 25 cm
Wheelbase: 77 cm
Konstruktion: Esche-Starkfurnier, Glasfaser, Carbonfaser mit leichtem Rocker als TwinTip.

Dancing Green - Seitenansicht

Aufbau

Der Dancer ist komplett unter einem Dach von quinboards produziert, die Jungs geben da wirklich keinen Schritt aus der Hand. Die Achsenbohrungen und das Shape werden mit der CNC-Fräse gefertigt und der Rest in liebevoller Handarbeit. Der Dancing Green besteht aus vier Lagen Esche-Starkfurnier, Carbonfaser, sowie Glasfaser und weißt einen leichten Rocker auf. Die TwinTip Konstruktion mit den riesigen Kicks runden das Shape ab. Das Brett existiert in zwei Flex Stufen, angelegt an Steaks! Zum einen Raw, also weniger durchgebraten und somit die flexigere Version und die stiffe, Well Done Version.Dancing Green: Flexstufe RAW. Hab mich riesig über die Gravur gefreut Jungs, danke!

Ein weiteres tolles Feature ist die raue Oberfläche, die direkt ins Harz eingearbeitet wird. Mittlerweile gibt es in der 2. Version die im laufe des Jahres kam, eine noch rauere Oberfläche, die sich auch länger hält. Zudem können auch custome Wünsche abgegeben werden, um das Dancing Green beispielsweise in rot zu bekommen.

Dancing Green

Fahrverhalten

Ein Brett zum wohlfühlen. Der Rocker, welche das Brett an einem Hängebauch-Schwein erinnert, ist eine super Wanne in der man sich sicher und geborgen fühlt. Zudem seid ihr durch die Konstruktion beim Pushen näher am Asphalt und das Pushen fühlt sich nicht gleich wie Treppensteigen an. Die Concave rundet es ab und gibt euch eine starke Kante als Hebel für Flips, Peter Pan’s und Cross Step. Das Shape ist leicht abgerundet, was natürlich völlig Geschmackssache ist – ich selber bin davon ein riesen Fan. Warum? Die Bretter sind einfach nicht so anfällig an den Kanten, gerade beim Verlauf zu den Achsenbohrungen. Viele andere, eckige Bretter haben dort arg zu kämpfen und splittern sogar mitunter.

Dancing Green

Die Kicks sind natürlich auch nicht zu vergessen. Das Dancing Green ist symmetrisch und gewinnt durch die riesigen Kicks schnell eure Longboard Herzen. Groß, rundlich, toller Winkel und verdammt sie halten sogar recht gut! Das Shape ist im Einklang mit sich selbst und wirkt wie ein gemütlicher Dancer. Ist das Dancing Green auch, nur darf nicht vergessen werden, dass die Konstruktion zwar enorm viel Fahrkomfort liefert, aber dennoch sehr progressiv ist mit der Concave, den großen Kicks und dem geringem Gewicht! Der Dancer lässt sich nämlich wunderbar durch die Luft flippen!

Fazit Testbericht Dancing Green

Das Dancing Green ist bei uns die Überraschung 2014 gewesen! Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist stimmig und im Gegensatz zu so manch anderen Brettern mehr als ok! Ein Dancer wie er im Buche steht. Die Twintip Konstruktion überzeugt auf der ganzen Linie. Ein Rocker der Sicherheit gibt und die Push Culture fördert und das Dancing Green trotz seiner 118 cm Länge und seinem leichtem Gewicht sogar eine Cruiserberechtigung gibt. Klar, die Länge und bla, nur das geringe Gewicht und der Rocker verdrängten zumindest letzten Sommer, die Cruiser bei mir. Die Kicks sind natürlich nicht zu vergessen, schöne fette Schaufeln: Bereit allen Scheiß mit sich machen zu langen.

Das Dancing Green ist ein entspannter und zugleich progressiver Dancer. Das Brettl ist widerstandsfähig und macht riesen Laune es zu skaten. Die breite Standfläche und die TwinTip Konstruktion machen es für jeden fahrbar. Ob nun als zierliches Prinzesschen oder als massiger Hühne – die beiden Flex-Variationen machen es möglich. Die Länge und Proportionen beim Achsenbereich liefern super viel Platz zum Dancen ohne sich großartig Gedanken zu machen. Wie bereits erwähnt, der Dancer 2014 in meinen Augen (Füßen,..).

 

Björn ist 28 Jahre alt und hat Musik- und Medienmanagement, sowie Journalism and Visual Media studiert. Er kam vor Jahren zwecks Studiums aus Oldenburg nach Berlin, studierte zwischendrin ein Jahr in Dublin und kam seither nicht mehr von der Hauptstadt los. Vom Skaten und Snowboarden angetrieben, entwickelte sich schnell eine Leidenschaft zum Longboarden und die Idee zu rolligebrettl nahm Gestalt an und ging im Sommer 2012 online.

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