[Sponsored Post] Longboard Trends 2015

Longboard_Infografik

Der Longboard Markt ist im Wandel. Immer höhere Anforderungen kommen auf die Hersteller zu – denn die Masse an Neueinsteigern und Fahranfängern muss irgendwie bewältigt werden. Wie die Branche darauf reagiert und was die Longboard Trends 2015 sind, haben wir für euch zusammengefasst.

Auch in diesem Jahr steht der Longboardstern wieder ganz unter dem Zeichen der Innovation. Der Markt passt sich immer stärker den Ridern an und so wachsen auch die Line-Up‘s der Hersteller, um den Wünschen der Fahrer gerecht zu werden. Wir sind den Longboard Trends dieses Jahres auf den Grund gegangen und mit der Blue Tomato Longboard Infografik könnt ihr auch spielend einfach, die für euch favorisierte Disziplin und folglich das geeignete Equipment herausfinden.

Denn der Markt bietet derweil eine riesige Auswahl an Longboards und diversem Equipment. Der Plastik-„Hype“ verschwindet zum Glück wieder, wohingegen weiterhin fleißig auf Ahorn und Bambus gesetzt wird – zu Recht. Nichtsdestotrotzt verkaufen dich die Penny-Boards und ähnliche „Bretter“ erstaunlich gut und sind fast schon ein Verkaufshit. Die Longboards werden aber generell immer stabiler und leichter, damit sie den mitunter sehr hohen Ansprüchen der immer professioneller agierenden Pro-Szene gerecht werden.

High-End Longboards werden meist mit diversen Carbon-Elementen versehen, um auch die präzisesten Wünsche erfüllen zu können und den hohen Ansprüchen (gerade im Downhill Bereich) gerecht zu werden. Neue Kerne werden entwickelt, unter anderem mit Hohlräumen bei gleicher Stabilität zur Gewichtseinsparung. Selbst Sidewalls, wie von Snowboards adaptiert, lassen sich bei Longboards entdecken, um die Haltbarkeit zu erhöhen.

Die verschiedenen Rider

Man darf aber natürlich auch nicht die verschiedenen Arten von Ridern vergessen, die auf die Branche einwirken. Die performanceorientierten Fahrer sind nur eine kleine Schar unter vielen, aber mit ihren präzisen Wünschen und hohen Anforderungen treiben sie die Innovation stetig voran. Auf der anderen Seite und die mit Abstand wesentlich größere Gruppe sind die „Just for fun“-Fahrer. Sie lieben den Lifestyle und nutzen das Longboard gerne als alternatives Fortbewegungsmittel zum Cruisen. Die Ansprüche an das Material sind bei der Masse weniger hoch – schließlich bomben sie die Berge auch nicht mit 90 Sachen runter.

Durch die vielen Neueinsteiger dominiert der cruisende Longboard-Anteil natürlich stark. Viele kaufen sich gerade zum ersten Mal ein Brett und tauchen in eine ganz neue Lebenswelt ab. Später, wenn das Fieber sie nicht mehr loslässt, kommt auch mal ein zweites Board hinzu.

Die Core-Fahrer ticken hier hingegen ganz anders. Durch die hohen Belastungen und die genauen Vorstellungen an das Material besitzen sie oftmals mehrere Bretter für bestimmte Bereiche bzw. Anforderungen. Dies spiegelt sich neben den High End Modellen auch stark im Setup wieder. So kostet eine Rolle auch gerne mal 75,- statt nur 50,- und eine Precision-Achse gut und gerne 120,- aufwärts statt 60/70,-.

Der Longboard Markt passt sich an

Aber genau diese Vielfalt an Wünschen der Masse, sowie die präzisen Wünsche der Core-Fahrer bewegt die Longboard Hersteller dazu, mehr als nur drei Bretter in ihrem Line-Up zu haben, sondern durch ein breites Angebot möglichst viele Wünsche bedienen können.

Während im Core-Bereich Bretter mit ausgefallene Concaves und  leichteren Bauweisen dominieren , so sind beim Mainstream weiterhin Dropthrough-Bretter mit Cutouts angesagt. Je nach Gebiet und Kultur verhält es sich etwas anders, jedoch macht es sich stark bemerkbar, dass auch immer mehr Skater ihren Weg zum Longboard finden und vermehrt Freestyle-Tricks Einzug erhalten.

Durch all die verschiedenen Disziplinen beziehungsweise Arten des Skatens, welche unter dem Sammelbegriff „Longboarden“ fallen, kristallisiert sich immer mehr heraus, dass Dancer kürzer werden, Shortboards länger und einfach jeder Kicks will. Das Resultat lässt sich auch durchaus sehen: Die Nachfrage steigt, die Hersteller reagieren und die Longboard-Gemeinde freut sich über All-Terrain Boards. Longboards mit Kicks, mit denen Flips gezogen werden können, aber auch locker eine Freeride- oder Downhill-Session eingelegt werden kann, sind stark im Kommen. Longboards für jeglichen Zweck! Ob Cruisen oder hartes Shredden, die Longboarder und Skater möchten Longboards mit denen sie bei ihrem spontanen Skateausflug jeden Spot noch so geil genießen und shredden können, anstatt ein Arsenal an Boards bei sich zu haben.

Bei all der Vielfalt die das Longboarden bietet, ist es daher gar nicht so einfach, sich als Neuling in den Trendsport reinzufuchsen. Vor allem wenn man sich ein Brett kaufen möchte, aber natürlich sein Erspartes nicht falsch investieren will, um zu bemerken, dass man anstatt Downhill die Berge zu shredden, doch lieber Dancen möchte.

Als kleinen Anstupser in die richtige Richtung hilft euch daher sicherlich folgende Infografik:

Longboard infografik

Klicken für eine größere Ansicht auf Blue Tomato

Björn ist 28 Jahre alt und hat Musik- und Medienmanagement, sowie Journalism and Visual Media studiert. Er kam vor Jahren zwecks Studiums aus Oldenburg nach Berlin, studierte zwischendrin ein Jahr in Dublin und kam seither nicht mehr von der Hauptstadt los. Vom Skaten und Snowboarden angetrieben, entwickelte sich schnell eine Leidenschaft zum Longboarden und die Idee zu rolligebrettl nahm Gestalt an und ging im Sommer 2012 online.

Related posts

*

*

Top