Longboarding: Spiel gegen Smartphones

Smartphone / Longboard Spiel

Es wird eine Weile geskatet und irgendwann kommt der Moment, an dem zur Trinkflasche gegriffen und in gemütlicher Runde beisammen gesessen wird. Dabei treffen nette Gespräche, neue Bekanntschaften, Ideen und Spinnereien zusammen – oder es wird einfach zum Smartphone gegriffen. Zum Glück gibt es da ein Spiel gegen!

Ein jeder kennt es mittlerweile. Ob in der U-Bahn, auf Parkbänken, in Gruppenkreisen oder auch wie wir Longboarder gern in den Skate-Pausen beisammensitzen. Ein jeder schielt auf sein Smartphone. Gefesselt vom Handy sendet man sich lieber Nachrichten und unterhält sich weniger. Der Blick wandert nur noch selten nach oben, sobald das kleine Stück Technik aufleuchtet, vibriert oder vor sich hin klingelt.

Und nun gehört ihr zu den wenigen willensstarken Menschen die sich lieber Unterhalten wollen und genervt von den ganzen Deppen mit ihren Handys sind? Dann ist das folgende Spiel genau das Richtige für euch. Die andere Smartphone- und Skatesüchtigen solltet ihr theoretisch schnell überzeugt bekommen – schließlich gibt es nur Gewinner in dem Spiel – na ja, außer dem schwächelndem Verlierer.

So funktioniert es

Das Spiel gegen Smartphones ist schnell erklärt: Zuerst braucht ihr eine Aufgabe für den Verlierer. Hier bietet sich im Sommer gut an, dass der Verlierer Trinken holen muss. Seid kreativ, aber bleibt realistisch (Eis, Döner oder Süßes holen etc.). Folglich packen alle ihre Smartphones umgedreht übereinander auf einen Haufen, wie im Bild. Die Reihenfolge spielt dabei keine Rolle. Nun wird es interessant, der oder diejenige welcher als erstes zu seinem Handy greift, hat verloren!

Ihr merkt, es ist eine Mischung aus Geduld und kaltem Entzug. Das Beste ist, dass eigentlich doch jeder bei dem kleinem Spiel gegen das Smartphone gewinnen. Alle kommen weg vom Bildschirm und unterhalten sich wieder miteinander – es besteht sogar die Möglichkeit zu Blickkontakt (!) – gleichzeitig ist es gut für die Haltung, nicht immer nach unten zu starren. Selbst der Verlierer sollte seine Lektion gelernt haben und macht vielleicht den ersten Schritt, zu einer verminderten Smartphone-Nutzung.

Björn ist 28 Jahre alt und hat Musik- und Medienmanagement, sowie Journalism and Visual Media studiert. Er kam vor Jahren zwecks Studiums aus Oldenburg nach Berlin, studierte zwischendrin ein Jahr in Dublin und kam seither nicht mehr von der Hauptstadt los. Vom Skaten und Snowboarden angetrieben, entwickelte sich schnell eine Leidenschaft zum Longboarden und die Idee zu rolligebrettl nahm Gestalt an und ging im Sommer 2012 online.

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