Nachbericht: 1. Osnabrücker Longboard Contest

Ein Sonntag im Norden von Deutschlang – Osnabrück. Eine riesige Halle zum Longboarden, geiles Wetter, Staub, eine Moderation mit Pepp und eine schwierige An- und Abreise aus dem Nirvana. 

Galerie findet Ihr unten im Link.

Die An- und Abreise zum Contest stellte auf einen Sonntag wenn überhaupt die größte Schwierigkeit da. An Fernbusse ließ sich nicht denken, Mitfahrgelegenheiten steuern Osnabrück anscheinend nur selten an und die liebe Deutsche Bahn hat leider nicht die besten Zeiten und so wurde es für viele ein langer Skatetrip.

Wer mit Auto ankam fand sich vielleicht auch am Hellmann Tor wieder, immerhin standen wir dort gleich mit mehreren Autos in einer Reihe ohne Plan. Dann hieß es nur von den Wärtern: „Dreht um und fahrt fünf Mal Links!“ Gesagt getan und wir standen vor der Halle samt Parkplatz! Viele Longboarder, viele Zuschauer und tolles  Wetter! Am Eingang bekam jeder ein Bändchen und wurde als Rider oder Zuschauer eingeteilt. Dies diente Zugleich auch als kleine Volkszählung zwecks Brandschutz.

Dance Contest Osnabrück

In der 3100m² großen Halle waren rund um den Contest-Bereich eine Miniramp für BMX’er aufgebaut, Quinboards verliehen fleißig Bretter unter Ihrem Pavilion, sowie die LongboardPirates/Rack – die dann doch auch irgendwie Bretter verliehen. Auch die Sea Sheappards informierten fleißig und wer unter Zuckermangel liet konnte sich mit Frozen Yogurt zustopfen. An dieser Stelle wäre für das nächste Mal eine größere Auswahl an Futter ganz cool. 😉
Longboarden OsnabrueckDer Skatebereich für den eigentlichen Contest war mit einem Kicker und einer kleinen Olliebox versehen. Der Boden war bis auf ein paar kleine Löcher super und auch der Staub (trotz Fegen) war auch kein nennenswertes Handicap, schein hier und da sogar zur „Kriegsbemalung“ zu dienen.

 

Der Contest

 Natalja KowerdaDer Zeitplan wurde nur mit leichter Verzögerung gut eingehalten und die Organisation war wirklich top. Die Rider boten heiße Tänze auf dem Brettl, kurzweilig verfielen zwei sogar in Synchron-Longboarden und beim Best Trick-Contest gab es auch noch einige gezielte Kracher. Der Hippie-Jump Contest bat grandiose Sprünge und kuriose Landungen. Beim Dance Contest wurde der Kicker zwar nur selten benutzt von den Teilnehmern, dafür nutzen sie umso mehr die freie Fläche für allen Scheiß aus. Allem voran haben die Frauen Kreativität in ihren Tricks gezeigt, während die Männer großzügig ihr Freestyle Repertoire mit in ihre Combos eingebauten.

Die Moderation hat wirklich Pfeffer. Sönke wusste was sich da genau vor ihm abspielte und verstand sich auch darin die Menge zu befeuern. Somit wurde es nie wirklich ruhig in der Halle und es hielt sich den ganzen Tag über immer eine super Stimmung mit vielen verschwitzen und grinsenden Skatefaces.Longboarden Osnabrück

Die Zuschauer hielten sich auch nicht zurück und pushten die Rider ordentlich bei ihren Läufen. Der Contestfläche war bis späten Nachmittag immer gut umringt von Zuschauern, nur hielten die wenigsten bis ganz zum Schluss durch. Am Ende des 1. Osnabrücker Longboard Contest waren leider nur noch wenige vor Ort. Dies ging jedoch auch einher mit den Abfahrtszeiten einiger Anwesenden.

Fazit des 1. Osnabrücker Longboard Contests

Ein gelungener Sonntag mit schönen Runs und tollen Erinnerungen der Lust auf weitere Sessions in Osnabrück macht. Zuschauer, sowie Rider haben sich herrlich amüsiert und kamen auf Ihre Kosten. Am meisten los war bei der Qualifikation, der Best Trick und Hippie Jump Contest kamen genau zum richtigen Zeitpunkt, konnten aber leider nicht den Besucherabriss gegen Abend abfedern, so dass leider die finalen Runs etwas wenig Beachtung fanden.

Ein tolles Event in einer Stadt, die von den meisten wohl nur selten angefahren wird aber gezeigt hat, dass es sich lohnt auch nächstes Jahr vorbeizuschauen, wenn es in die 2. Runde gehen sollte. Die Location bei Hellmann war einfach nur klasse gewählt und bot ausreichend Platz für alle Anwesenden. Dank der musikalischen Untermalung und der super Moderation von Sönke Kerstingjohänner, der die Crowd hervorragend durch den Tag  führte, wurde es auch nie langweilig. Longboard Interessierte konnten sich Boards ausleihen und sich selber ausprobieren, auch die Jungs auf dem BMX sorgten für Abwechslung und rundeten den Contest ab.

Wir bedanken uns für ein tolles Event mit einer tollen Organisation und hoffen auf folgende Events! Wer mehr über die vier Jungs die hinter dem Contest stecken möchten kann sich bei uns noch ein abgedrehtes Interview durchlesen.

> HIER FINDET IHR MASSIV VIELE BILDER IN UNSERER GALERIE <

Platzierungen des 1. Osnabrücker Longbaord Contests

 Männer

1. Jongbin Jo
2. Thomas Tiel Groenestege
3. Azim Fabian Becker

Frauen

1. Giulia Alfeo
2. Deborah Keser
3. Natalja Kowerda

Best Trick

1. Arto Rohde
2. Roderick van Dijken
3. Andy Telle

Hippy Jump

1. Sebastian Perales
2. Gijs Schalkx
3. Felix Böhning

Björn ist 28 Jahre alt und hat Musik- und Medienmanagement, sowie Journalism and Visual Media studiert. Er kam vor Jahren zwecks Studiums aus Oldenburg nach Berlin, studierte zwischendrin ein Jahr in Dublin und kam seither nicht mehr von der Hauptstadt los. Vom Skaten und Snowboarden angetrieben, entwickelte sich schnell eine Leidenschaft zum Longboarden und die Idee zu rolligebrettl nahm Gestalt an und ging im Sommer 2012 online.

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