Rollrunde Tempelhof

2012-07-01_rollrunde

Die etwas andere Rollrunde, findet sich auf dem Tempelhofer Flugfeld ein. Im Gegensatz zu den anderen Rollrunden in Berlin, fängt die Rock & Roll(bahn) Rollrunde, nicht am Longboard-Shop an. Die “Betonsurfer” treffen sich jeden Sonntag, gegen 15 Uhr, auf der zweiten Rollbahn, auf Kreuzhöhe (großes weißes Kreuz auf dem Boden) an den rot / weißen Steinquadern. Meist ist der rollfreudige Haufen, schon vom weiten zu erkennen, da sich in kurzer Zeit, viele eingefunden haben, um fröhlich auf der ehemaligen Landebahn zu cruisen oder zu dancen.

Da in typischer Longboarder Manier, gerne untereinander Bretter verglichen und getestet werden, bringt auch der Initiator, Marek Steinicke, und gleichzeitig auch Ladenbesitzer von “Betonsurfen”, oft Testbretter mit. Oft so viele, dass er sie kaum alleine vom Shop aus tragen kann. Eine Qual für ihn, eine Freude für uns. Seinen Helm trägt er meistens auch vorbildlich am richtigen Platz – Steigerungspotential ist aber noch vorhanden.

Tempelhofer Flugfeld

Mehr oder weniger pünktlich zur verabredeten Zeit, gesellen sich auch die anderen “Betonsurfer” zu Marek und die Longboarder auf dem Feld mehren sich. Abgesehen davon, dass die Rock & Roll(bahn) Rollrunde nicht am Shop von Betonsurfen anfängt, sondern sich beim Tempelhofer Flugfeld einfindet und dort auch bleibt, hat es einen kleinen Skatecharakter. Die Rollbahn ist ein optimaler Übungsplatz, einfach riesig, mit super Asphalt und eignet sich super für Anfänger. Die Gruppe ist sehr offen Neuen gegenüber und fragt sich weniger, warum, wer Neues sich einfach dazu gesellt, sondern vielmehr, warum so viele einfach nur vorbei fahren, anstatt gemeinsam zu rollen. Eine äußerst nette Rollrunde, mit Menschen aller Art, Altersklassen und jeglichen Fahrerkönnens. Dies ermöglicht jedem, egal auf welchem Niveau, sich stetig bei den anderen etwas abzugucken, oder sich unterstützen zu lassen. Es werden sich gegenseitig Tipps zu Tricks, Material, weiteren Spots, einfach alles was mit dem Longboarden zu tun hat, gegeben.

Die Rollrunde rollt und chillt dort bis es zu kalt wird oder keiner mehr Lust hat. Dadurch, dass weniger Kilometer zurückgelegt werden, müsst ihr euch keine Sorgen machen, dass wenn ihr 30-60 min zu spät kommt, die “Betonsurfer” schon über alle Berge sind, wie gegebenenfalls bei anderen Rollrunden.

Mein Fazit

Eine super Runde die sich wirklich abhebt, nur leider ist selbst einigen Teilnehmern, nicht bewusst, dass sie gerade an einer Rollrunde teilnehmen – besser kommunizieren! Bei der Rock & Roll(bahn) Runde steht es dir frei, wo du lang rollst. Du kannst deine eigene Linie fahren und hast keine vorgegebene Strecke, noch muss du dich an das Tempo anpassen. Möchtest du jedoch durch die Natur oder die City cruisen, würdest du enttäuscht sein. Wenn dir lange Rollrunden hingegen zu anstrengend sind, oder du mehr dancen möchtest, bist du hier genau richtig. Guck dir alles ab, was dich interessiert und probiere rum. Wenn dann mal doch Fragen aufkommen, frag! Wie lange du fährst, oder wie, ist ganz dir selber überlassen, es ist wie erwähnt, breit gefächert.

Link zum Shop: www.betonsurfen.de

Von: Björn Trakowsky

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Björn ist 28 Jahre alt und hat Musik- und Medienmanagement, sowie Journalism and Visual Media studiert. Er kam vor Jahren zwecks Studiums aus Oldenburg nach Berlin, studierte zwischendrin ein Jahr in Dublin und kam seither nicht mehr von der Hauptstadt los. Vom Skaten und Snowboarden angetrieben, entwickelte sich schnell eine Leidenschaft zum Longboarden und die Idee zu rolligebrettl nahm Gestalt an und ging im Sommer 2012 online.

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