Sabre 180mm Forged Precision Hanger – Review

Ein neuer innovativer Hanger kommt auf den Markt. Link Distribtution stellte rolligebrettl im Anschluss an der ISPO 2014 einen Satz der Prototypen von den Forged Precision Hanger zur Verfügung. Um es ganz genau zu nehmen geht es um den 180mm Cold Forged Precision Hanger aus 6061series Aluminium! Kaltgeschmiedet und dadurch leichter und robuster!

Cast Precision Truck

Technische Daten
Modelle: In 170, 180 und 190 mm verfügbar
Material: Cold Forged AL6061
Gewicht (180): 228g – unser Proto: 230g
Axle Rake: 170 (3mm), 180 (3mm), 190 (0mm)
Preise
Forged Precision Hanger (180mm): 132€ (Single: 66€)
Cast Precision Achse (180m):  160 € (Single 80€)

Das neue Modell wirkt im Gegensatz zu den bereits bekannten wesentlich sportlicher und feiner ausgearbeitet. Im Gesamtpaket, sprich der neue 180mm Cold Forged Hanger und der 48° Baseplate liegt die Axle Höhe bei 64mm. Die Axl Studs sind aus gehärtetem 4130 Cro-Mo Stahl mit einem Hollow Kingpin. In Kombination, sprich Hanger und Baseplate, kommt das neue Modell von den CNC Achsen verdammt nah.

Der Sabre Forged Precision Hanger

Das 3mm Rake ist einfach super verarbeitet und bietet den Bearings noch weniger spiel – zumindest gefühlt. Zudem kann das Rake auch demontiert wird. Sprechen wir über Precisions-Achsen, so sprechen wir auch von CNC verarbeiteten Pivots, wie hier bei dem Forged Precision Hanger! Der Bushing Seat umfasst die Bushings optimal und featured auch einen offenen Bushing Seat, damit ihr es wirklich bis ins Extreme treiben könnt – tiefe Carves wir kommen!Forged Precision Hanger

Im Gesamtpacket ist es eine Freeride orientierte Achse mit einem höheren Winkel für tiefe Carves, die sich aber auch gut zum Dancen nutzen lässt – Stichwort neue Baseplate mit 48°! Für unsere Tests haben wir die alten 45° Baseplates genutzt und dancten los. Stoppten, „riserten“ das Ganze und probierten es nochmal – geil. Der Hanger mit der alten 45° Baseplate ist schön agil und vermittelt aber einen stabiles, dynamsisches Fahrverhalten und nicht – so ausgelutscht.

Auch unser Kumpel Jernej ließ es sich nicht nehmen und unternahm mit dem Hanger und einer neuen 38° Baseplate einen kleinen Freeride (letztes Drittel im Video). In unserem Video seht ihr zudem auch noch Philipp auf’m Dancer mit dem Hanger rumspielen und wir nehmen sie für euch nochmal unter die Lupe.

Das leichtere Gewicht der Hangers merkt man durch die alten Baseplates zwar nur minimal, dennoch lässt sich der Unterschied erahnen. Der Hanger wiegt beispielsweise gerade mal 230 g (Prototyp!)! Die Achse ist wirklich vielseitig und fängt auch nach wildem Rumgehüpfe beim Dancen nicht an zu lächeln, ganz gleich wie fett man ist – und das hat uns nun mal wirklich verwundert. Diese Widerstandsfähigkeit hat der Forged Precision Hanger allerwahrscheinlichkeitshalber durch das Kaltschmiedeverfahren, wodurch das Aluminium stärker und leichter ist. Schaut hier einfach mal in  das Video von Sabre rein, wenn ihr euch für das Kaltschmiedeverfahren der Achse interessiert.

Fazit über den Forged Precision Hanger

Der Sabre Forged Precision Hanger ist super leicht, widerstandsfähig und vereint zudem noch alle Vorteile eines CNC-Hangers. Brilliant!?! Der Hanger ist Kaltgeschmiedet, die Pivots sind hingegen CNC gefräst und natürlich sind die Stahl Axle Studs auch nicht zu vergessen. Der Bushing Seat ist auch bereits wunderbar ausgearbeitet und eure Bushings fühlen sich wie zu Hause. Die Verarbeitung lässt bereits gut erahnen was uns erwartet und auch das Fahrverhalten (trotz alter 45°Baseplate) überzeugt.

Der Prototyp hält was er verspricht und macht Bock auf mehr, wir hätten zumindest keine Bedenken bei dem Forged Precision Hanger. Auch schön ist, dass der Hanger mit allen Sabre RKP Baseplates kompatibel ist und ihr somit nicht gleich alles neu erwerben müssten. Ein Hanger der Spaß macht und die Rider, statt sich selber zum Lachen bringt.Cast Precision

 

Björn ist 28 Jahre alt und hat Musik- und Medienmanagement, sowie Journalism and Visual Media studiert. Er kam vor Jahren zwecks Studiums aus Oldenburg nach Berlin, studierte zwischendrin ein Jahr in Dublin und kam seither nicht mehr von der Hauptstadt los. Vom Skaten und Snowboarden angetrieben, entwickelte sich schnell eine Leidenschaft zum Longboarden und die Idee zu rolligebrettl nahm Gestalt an und ging im Sommer 2012 online.

Related posts

*

*

Top