Test Urban Freerider von Jiibe Longboards

Urban Freerider

Der Urban Freerider von Jibe Longboards ist ein wunderbares Shortboard für die eigene Skate-Obsession, sowie zum cruisen durch die Stadt.

Technische Daten

Länge: 72,39 cm | 28.5″
Breite: 20,9 cm | 8.25″
Wheelbase: 44,45 cm | 17,5″
Flex: hart
Material: 7 Lagen kanadischer Ahorn

Aufbau des Urban Freeriders

Das Brett aus Dänemark besteht aus sieben Lagen kanadischen Ahorn und ist dementsprechend stiff wie ein Skateboard. Wir bekamen es mit Paris Street Trucks 129 mm und mehreren Bushing-Variationen. Durch die WheelWells müsst ihr euch da auch nicht allzu große Sorgen machen. Die Tail ist eine große Schaufel, wohin gegen die Nose sehr klein ist – klein und spitz trifft es hier gut. Durch die Breite fühlt sich die Concave noch etwas aggressiver an und gewährleistet so einen guten Halt und regt zu Fliptricks an.

Für die Lesefaulen hier einfach das Review als Video, zudem noch gespickt mit einer netten Skatesession. Bekleidet wurden wir zum Glück bei den heißen Temperaturen von Blue Tomato — das Tempelhofer Flufeld ist aber auch eine Bratpfanne im Sommer:

Fahrverhalten

Fliptricks? Gar nicht so abwegig. Durch die üppige Tail, der Concave und die überschaubare Länge des Urban Freeriders lässt sich das Brett wunderbar ziehen. Die Tail hat einiges an Pop und die kleine Nose komplettiert das Shape hingegen. Die Wheelbase kann anfangs als Longboarder etwas überraschen, denn mit weichen Bushings an den Paris Trucks habt ihr einen Wendekreis, der vergleichbar mit der Größe eines Gullideckels ist. Agiler geht es da kaum noch! Daher könnt ihr auch wunderbar Menschen-Slalom auf den Fußgängerwegen in der Großstadt fahren und den Passanten ausweichen. Kurz gesagt, ihr könnt richtig nice cruisen.

Urban Freerider

Für alle mit Eiern (oder Eierstöcken) in der Hose, stellt der Urban Freerider auch ein teuflisches Freeride-Brett da. Jedoch besitzt es kein TwinTip-Shape, weswegen es hier gegen reine Freeride-Boards doch alt aussieht, aber durchaus bei der Agilität einen großen Fun-Faktor mit sich bringt.

FazitUrban Freerider

Der Urban Freerider fällt in die Kategorie der agileren Cruiser und Shortboards, der vor allem Skatern gefallen könnte. Die Länge ist vergleichbar, es ist stiff und die Tail hat einen schönen Pop. Selbst kleinere Pool- und Freeride-Ausflüge sind mit dem dänischen Brett drin, aber vor allem ist es nice für Freestyle-Tricks!

Urban FreeriderAn der Haltbarkeit ist nichts dran auszusetzen, die Verarbeitung ist super und das Set-Up als Complete ist bombe! Agil, poppig und handlich, ein dänischen Longboard das ordentlich Spaß macht und man immer mal fix für einen Skate-Ausflug mitnehmen kann.

 

 

Björn ist 28 Jahre alt und hat Musik- und Medienmanagement, sowie Journalism and Visual Media studiert. Er kam vor Jahren zwecks Studiums aus Oldenburg nach Berlin, studierte zwischendrin ein Jahr in Dublin und kam seither nicht mehr von der Hauptstadt los. Vom Skaten und Snowboarden angetrieben, entwickelte sich schnell eine Leidenschaft zum Longboarden und die Idee zu rolligebrettl nahm Gestalt an und ging im Sommer 2012 online.

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